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DIE SIEBEN CHAKREN 7. FOLGE2008-11-02
Sieben Energiezentren des Menschen und ihre Kristalle als Begleiter für das ganze Leben
DAS SIEBTE CHAKRA: „SAHASRARA“ - „ICH MÖCHTE IN FRIEDEN LEBEN“
Das Sahasrara, auch tausendblättrige Lotosblüte, Kronen- oder Scheitelchakra genannt, befindet sich in der Mitte der Schädeldecke, wo es seine Spitze versenkt und wird als der Punkt des höchsten Wissens angesehen.
Orientalische Mystiker betrachten es als Sitz des psychischen Gewissens und setzen es an die Spitze der Integrität zwischen Persönlichkeit und Spiritualität.
Körperlich entspricht es der Gehirnrinde und dem zentralen Nervensystem; es beeinflusst die Augen, das Hirn, die Nerven, den Knochenbau und das Innere unseres Organismus.
Lage: in der Mitte der Schädeldecke
Symbol: tausendblättrige Lotosblüte
Farbe: weiss und violett
Element: kosmische Energie
Drüsen: Hypophyse
Sinn: alle Sinne
Ton: „SOL“
Mantra: „OM“, „ich bin absolut realistisch und voller Frieden!“
Planeten und astrologische Zeichen: Neptun – Fische; Saturn - Steinbock
Schon sehr früh wusste der Mensch von der Existenz des siebten Chakras und glaubte daran mit höchstem Respekt und mystischer Bewunderung.
Für antike Völker, wie beispielsweise die Inka, die Maja, die Ägypter oder die Hopi, ein indianischer Stamm, repräsentierte das siebte Chakra „das Tor, durch das das Neugeborene sein Leben erhält und mit seinem Schöpfer kommuniziert“. Im Todesfall entweicht das Leben durch dasselbe Tor, durch das es eingetreten ist.
Im Jahr 1677 definierte der berühmte CARTESIO in seinem Werk „Tractatus de Homme“ das Sahasrara als Sitz der rationalen Seele, und aus diesem Grund als die Zone der Entstehung der Gefühle.
Wie bei jedem unserer Treffen mit den sieben Chakren bisher räumen wir nun den Kristallen ihren Platz ein und sprechen über unsere treuen Freunde, die ein göttliches Geschenk sind , das wir alle im Moment unserer Geburt überreicht bekamen.
Kristalle und Steine:
Anregend: Bergkristall, transparenter Fluorit, Perle
Beruhigend: Mondstein, Sugelit, Amethyst
Form des Kristalls: Pyramide
Die Farben Weiss und Violett des siebten Chakras sind besonders zu unterstreichen.
Violett: Stimuliert die Atmung, die Bescheidenheit und die Traumaktivitäten.
Auf der Gefühlsebene sorgt sie dafür, Reizbarkeit, Wutausbrüche, Angst und generell Emotionen, die zu Gewalttätigkeit führen könnten, zu verhindern.
Es ist eine „aniseptische“ Farbe, die uns sowohl auf körperlicher, als auch auf geistiger Ebene reinigt.
Violett ist das Symbol des spirituellen Geheimnisses und das höchste und feinste Zeichen des Lichts.
Hellviolette Schattierungen verkörpern das kosmische Bewusstsein und die Nächstenliebe.
Weiss: Beinhaltet alle geistigen Farben; es gilt als Symbol für Unschuld und Perfektion. Durch diese Farbe erreicht man eine allgemeine Stärkung, es reinigt das energetische System und erweckt hohe Ebenen der Kreativität.
Wenn das siebte Chakra gut funktioniert, d.h. wenn weder ein Überschuss, noch ein Mangel der Farbe violett vorliegt, ist der Mensch im Besitz eines kompletten Bewusstseins und tendiert dazu, sich ständig weiter entwickeln und öffnen zu wollen.
Wenn ihm aber Violett fehlt, kann es zu Reizbarkeit, Nervosität, unterdrückter oder exzessiver Wut, Eifersucht, Angst, Schlaflosigkeit und sogar Geisteskrankheit kommen.
Und schliesslich, bei einem Überschuss der Farbe violett, sind chronische Verdauungsstörungen, Schläfrigkeit (z.B. nach dem Essen), Haut- oder Atemwegsreizungen die möglichen Folgen.
Im Falle eines Mangels an Violett, finden wir eine grosse Hilfe im violetten Fluoriten oder auch im transparenten, der mit violetten Fäden durchzogen ist.
Ausgestreckt, ganz entspannt und mit geschlossenen Augen legen wir diesen Edelstein auf das siebte Chakra und verharren so ungefähr eine halbe Stunde. Das Ergebnis wird uns überraschen.
Der Sugelit hat dieselben Vorzüge. Er beeinflusst unsere Blutzirkulation und hilft uns, im mentalen Bereich eventuelle Veränderungen zu akzeptieren.
Der König der Quarze und Edelsteine, der Bergkristall, beinhaltet alle Sparten des Lichts und alle energetischen Kräfte. Er nutzt allem und jedem.
Man sollte mindestens zwei Mal pro Woche Zeit finden, mit einem Bergkristall zu meditieren. Er schützt Körper und Geist vor schädlichen Vibrationen, reinigt und aktiviert die kristalline Beschaffenheit des Blutes und des Körpers im allgemeinen.
Die Perle ist organischen Ursprungs und hat einen grossen Einfluss auf unser Wohlbefinden.
Sie ist ein Stimulant für das Sahasrara, kommt aber auch in der Kristalltherapie zur Anwendung, nämlich bei Sehstörungen, Hautproblemen und Verdauungsbeschwerden.
Perlen zeigen uns den Weg zur Reinigung und bringen uns dazu, uns mit unserer Eigenverantwortlichkeit auseinander zu setzen.
Der Mondstein ist der Edelstein, der in perfekter Harmonie mit dem Satz << Fragt nach ihm und er wird Euch gegeben.>>
In der Tat, der Mondstein nutzt uns, um mit den kosmischen Energien in Einklang zu kommen, damit diese zur Realisation tiefgehender Wünsche beitragen können.
Nun sind wir am Ende unserer Reise durch die sieben Chakren angekommen. Vielleicht wissen wir ein wenig mehr, vielleicht sind wir reicher, vielleicht aber auch konfuser, als vorher.
Ich für meinen Teil wünsche jedem, der diese Serie regelmässig verfolgt hat, dass er ein „erleuchtetes Fenster“, eine „offene Tür“ gefunden hat, um zu seinen eigenen Tiefen, zu seinem ureigenen Ich zu gelangen.
Die sieben Chakren zu kennen, bedeutet, den Himmel und die Erde zu begreifen.
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